Die globale Erderwärmung und die damit einhergehende Klimakatastrophe sind momentan wieder in aller Munde.
Bereits 2004 stellte der in Hollywood tätige deutsche Regisseur seine Vision zum aktuellen Forschungsstand vor: Die Polkappen schmelzen, Springfluten und Tornados brechen über die Erde herein, bis diese schließlich in einer neuen Eiszeit versinkt. Anhand des Schicksals von Klimaforscher Jack Hall und seiner Familie wird der Zuschauer auf menschliche Weise mit den Wetterveränderungen unseres Planeten vertraut gemacht.
Nach seiner fulminanten US-Ikonen-Zerstörung in Independence Day lässt Emmerich hier erneut eine Katastrophe in erster Linie über die US-Amerikaner hereinbrechen – eine dieses Mal freilich weitaus realistischere. Mit Hilfe phänomenaler Trickszenen gelingt es dem Exildeutschen dabei auch spielend, ein Bewusstsein für globale Umweltverantwortung zu schüren. Sicherlich an einigen Stellen allzu plakativ und stereotyp, aber ohne jeden Zweifel unterhaltsam und auf weite Strecken sehr fesselnd gemacht. FB
USA 2004. R: Roland Emmerich. Mit: Dennis Quaid, Jake Gyllenhaal, Sir Ian Holm, Emmy Rossum, Sela Ward, Dash Mihok, Kenneth Welsh, Jay O. Sanders, Austin Nichols, Perry King. 124 Min.
RTL, Sonntag, 11. März 2007, 20.15 Uhr
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