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Das wilde Leben




Chronologisch, mit Witz, Erotik und spürbarer Anteilnahme am Schicksal der Figuren erzählte Episoden aus dem „wilden Leben“ der 68er-Ikone Uschi Obermaier.

Im Gegensatz zu den meisten ihrer Generation kehrt die politisch naive, aber von einem unbändigen Freiheitswillen beseelte Uschi Ende der 60er Jahre nicht nur ihrer spießbürgerlichen Umgebung den Rücken, sondern lebt ihre Jugendträume konsequent aus:

Als Mitglied der klassenkämpferischen Hippies der Kommune 1 in Berlin, als zeigefreudiges Fotomodell, als Obergroupie von Mick Jagger und Keith Richards auf Konzerttournee, als Weltenbummlerin in Begleitung der St. Pauli-Kiezgröße Dieter Bockhorn.

Größte Pluspunkte sind das perfekte Casting – allen voran die sinnliche Neuentdeckung Natalia Avelon – und das intelligente Drehbuch, das für eine treffsichere Zeitreise mit hohem Unterhaltungsfaktor sorgt. MPH

D 2006. Regie und Buch: Achim Bornhak. Buch: Olaf Kraemer. Mit: Natalia Avelon, Matthias Schweighöfer, David Scheller, Alexander Scheer. Warner. 114 Min. Ab 1. Februar 2007 im Kino.

 

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