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La Vie en Rose


Nicht die erste Filmbiografie über die weltberühmte, stimmgewaltige Chansonsängerin Edith Piaf, aber die erste mit solcher Grandezza, sprich: hohem Produktionsaufwand.

Viel Zeit lässt sich der Film mit der Beschreibung der erbärmlichen Verhältnisse, aus denen Piaf stammte – sie wuchs nach dem 1. Weltkrieg zeitweise in einem Bordell auf –, um die Getriebenheit des späteren Weltstars verständlich zu machen.

Dabei wechselt Olivier Dahan sehr souverän zwischen Episoden aus den Kinder- und Jugendjahren, der turbulenten Zeit ihres Aufstiegs und dem frühen, bitteren Ende, als sich die Frau durch Alkohol und Drogen zerschlissen hat.

Dem im Mittelteil allzu gefällig und konventionell inszenierten Film hätte man noch einige originelle Regieeinfälle mehr gewünscht. Was ihn letztlich aber zum Ereignis macht, ist die sensationelle Leistung der Piaf-Interpretin Marion Cotillard, die sich die Rolle der jungen, ungestümen wie auch der gealterten Piaf gleichermaßen überzeugend überstreift. MPH

F 2006 (La Môme) Regie und Buch: Olivier Dahan. Mit: Marion Cotillard, Sylvie Testud, Gérard Depardieu. Constantin.140 Min. Ab 22. Februar 2007 im Kino.

 

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