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Ein Schatz zum Verlieben

Herrscht bei Altstar Donald Sutherland Ebbe in der Kasse, oder warum ist er sich mittlerweile selbst für so konventionelle Abenteuergeschichten wie diese nicht mehr zu schade?


Abenteuergeschichten liegen im US-Kino derzeit wieder voll im Trend. Nach dem zweiten, historisch-mysteriösen Auftritt von Nicolas Cage in der Rolle des Ben Gates ('Das Vermächtnis des geheimen Buches'), steht auch der vierte Leinwandeinsatz von Hobby-Schatzsucher 'Indiana Jones' unmittelbar bevor.

Zwischendurch ist dann auch mal wieder Zeit für einen B-Film-Helden wie Ben „Finn“ Finnegan, der sein Leben lang schon auf der Suche nach dem berüchtigten Schatz der spanischen Königin war, der Anfang des 18. Jahrhunderts vor der Küste Floridas gesunken sein soll. Als er per Zufall eine heiße Spur entdeckt, verbündet er sich abermals mit seiner gerade frisch geschiedenen Ehefrau Tess, um einem berüchtigten Karibik-Gangster ein Schnippchen zu schlagen.

Matthew McConaughey bietet dieser Streifen abermals Gelegenheit, seinen eindrucksvoll trainierten und sonnengebräunten Six Pack ins rechte Licht zu rücken, auch Kate Hudson darf sich attraktiv vom strahlenden Karibikblau abheben. Doch wesentlich mehr hat die stereotype Schatz-Hatz wirklich nicht zu bieten. Auf die Dauer wird das mäßig spannend gefilmte Einerlei ziemlich öde, zumal es in diesem Genre wirklich ansprechendere Beiträge gibt. Frank Brenner

USA 2008 (Fool’s Gold) Regie und Buch: Andy Tennant. Buch: John Claflin, Daniel Zelman. Mit: Matthew McConaughey, Kate Hudson, Donald Sutherland, Ewen Bremner, Ray Winstone. Warner. 112 Min. Ab 24. April 2008 im Kino.

 

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