In den letzten 1.000 Jahren sind Millionen Menschen den Jakobsweg gegangen und haben dadurch erheblich zur Schaffung der europäischen Kultur beigetragen.
In Coline Serreaus Spielfilm St. Jacques... Pilgern auf Französisch brechen drei zerstrittene Geschwister nach Santiago auf. Ihre verstorbene Mutter hatte es so gewollt: Ohne Pilgerfahrt kein Erbe.
In ihrer Gruppe treffen sie u.a. auf den jungen Araber Saïd, der auch aus speziellen Gründen dabei ist, sowie auf dessen einfältigen Vetter, der glaubt, nach Mekka zu wallfahren.
Der mit Situationskomik gepaarte durchgängige Dialogwitz in bester französischer Tradition macht die Vorhersehbarkeit des Drehbuchs wieder wett. Die in schönen Farben eingefangenen, immer wieder eingestreuten Traumbilder sorgen darüber hinaus für Abwechselung in der linearen Erzählweise des Films. JG
F 2005 (Saint-Jacques... La Mecque) Regie und Buch: Coline Serreau. Mit: Muriel Robin, Artus de Penguern, Jean-Pierre Darroussin, Pascal Légitimus, Nicolas Cazalé. Schwarz-Weiss. 110 Min. Ab 6. September 2007 im Kino.
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