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Mr. Bean macht Ferien




Nach zehn Jahren Pause wagt Rowan Atkinsons bekannteste Figur ein zweites großes Leinwandabenteuer. Mr. Bean hat in der Tombola eine Frankreichreise gewonnen und hinterlässt auf der Fahrt von Paris nach Cannes eine Spur des Chaos.

Auch dieser Film ist episodisch angelegt, was den kleinen Humoresken des sympathischen Toren sehr zugute kommt. Die erste Hälfte verzichtet fast gänzlich auf Worte, später dann kommt es zum Sprachkauderwelsch, als Bean unfreiwillig Aufpasser für einen russischen Jungen wird und eine Französin den beiden die Weiterreise ermöglicht. Am Ende wird noch die Gelegenheit ergriffen, die Filmbranche auf die Schippe zu nehmen.

So unbeschwert aus sich herausprusten wie bei der Fernsehserie kann man hier nicht mehr, die meisten Gags sorgen eher für ein Schmunzeln denn für Lachkrämpfe. Aber wer den naiv-spöttischen Humor des liebenswerten Tollpatsches mag, wird sich auch hier amüsieren. FB

GB/D 2007 (Mr. Bean’s Holiday) Regie: Steve Bendelack. Buch: Hamish McColl, Robin Driscoll. Mit: Rowan Atkinson, Emma de Caunes, Willem Dafoe, Max Baldry, Jean Rochefort, Karel Roden. Universal. 87 Min. Ab 29. März im Kino.

 

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