Horrorfilme sind ja nicht unbedingt jedermanns Geschmack. Und dennoch kann fast jeder einem heruntergekommenen Anwesen mit dunkler Kellertreppe, verstaubtem Spielzeug mit Eigenleben, aggressivem Gefieder oder blau-fahl geschminkten Geistergesichtern jeweils mindestens ein gelungenes Filmbeispiel zweifelsfrei zuordnen.
„Viel hilft viel“ scheinen sich die Zwillingsbrüder Danny und Oxide Pang, die sich mit Filmen wie Re-Cycle oder The Eye auch außerhalb ihrer Heimat China ein ernst zu nehmendes Renommée erworben haben, deshalb auf ihre Drehbuchfahnen geschrieben zu haben. Ihr Hollywood-Debüt strotz nämlich nur so vor Genre-Versatzstücken.
Die Erfüllung des uramerikanischen Traums der eigenen Farm wandelt sich für eine typische Kleinfamilie Stück für Stück zum Albtraum, der, wie sich herausstellt, von den früheren Bewohnern verursacht wird. Vor allem das schwache Finale inklusive müdem „Aha“-Effekt macht aus The Messengers beliebige Dutzendware. AW USA/CDN 2007. Regie: Oxide Pang Chun, Danny Pang. Buch: Mark Wheaton. Mit: Kristen Stewart, Dylan McDermott, Penelope Ann Miller, John Corbett. Falcom Media. 84 Min. Ab 18. Oktober 2007 im Kino.
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