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Mein Freund, der Wasserdrache


Eine der ältesten und bekanntesten schottischen Sagen rankt sich um das Seeungeheuer von Loch Ness, von dem Fotos existieren und das von Zeugen im Laufe der Jahre immer wieder entdeckt worden sein will.

Jay Russell macht sich in der Verfilmung des Romans von Dick King-Smith auf ein Neues daran, dem Mythos Leben einzuhauchen. Einem jungen Touristenpaar, das bei Loch Ness über ein im Pub hängendes Foto nur schmunzeln kann, erzählt der anwesende Alte (Brian Cox) die wahren Hintergründe der Geschichte, die in den Tagen des Zweiten Weltkriegs ihren Anfang nahm.

Damals fand ein kleiner Junge am Strand ein ungewöhnliches Ei, aus dem schon wenige Tage später ein seltsames, reptilienähnliches Wesen schlüpft und ebenfalls innerhalb kürzester Zeit zu stattlicher Größe heranwächst. Angus (Alex Etel) hat seine liebe Not, sein Haustier vor seiner Schwester und Mutter zu verstecken, was noch schwieriger wird, als eine Einheit der britischen Armee im geräumigen Landhaus einquartiert wird, das seine Mutter als Haushälterin betreut.

Schon bei den ersten Auftritten des Baby-Monsters merkt man, welches Zielpublikum die Macher im Visier hatten: Mein Freund, der Wasserdrache erzählt die Geschichte vom Fabelwesen aus Loch Ness für die ganze Familie und richtet sein Hauptaugenmerk auf die Kleinen im Publikum. Angus muss über persönliche Verluste hinwegkommen, wobei ihm sein neu gefundener mythischer Freund behilflich ist. Die Trickeffekte aus der neuseeländischen Schmiede Walden Media (Die Chroniken von Narnia) werden aber auch Erwachsenen gefallen. TS

USA 2007 (The Water Horse: Legend of the Deep) Regie und Buch: Jay Russell. Buch: Robert Nelson Jacobs. Mit: Emily Watson, Alex Etel, Ben Chaplin, David Morrissey, Brian Cox. Sony. 111 Min. Ab 7. Februar 2008 im Kino.

 

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