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Love Vegas


Las Vegas ist nicht nur die Spielerstadt schlechthin, die glitzernde Wüstenoase Nevadas ist auch das El Dorado für Blitzhochzeiten.

'Love Vegas' nutzt beide Besonderheiten als Grundlage für eine Romantic Comedy, die ansonsten wenig Besonderheiten vorzuweisen hat. Jack (Ashton Kutcher) hat gerade seinen Job im elterlichen Betrieb verloren, Joy (Cameron Diaz) musste von ihrem Verlobten eine peinliche Abfuhr wegstecken. Beide sind sie mit ihren jeweils besten Freunden in Las Vegas, um ihren Kummer zu vergessen. Der Zufall macht Jack und Joy miteinander bekannt und wenig später durchfeiern die Loser eine Nacht, aus der sie im Vollrausch als verheiratetes Paar hervorgehen.

Was beiden im nüchternen Zustand gar nicht mehr recht ist, wird zusätzlich erschwert, als Jack mit einer Münze von Joy den Jackpot an einem einarmigen Banditen knackt – 3 Millionen Dollar. Ein angenervter Richter macht den beiden klar, dass er sie nicht einfach so wieder scheiden wird, sondern dass sie in sechs Monaten beweisen müssen, dass sie in einer Ehe zusammenleben können – den Hauptgewinn hält er derweil unter Verschluss.

Das Drehbuch von Dana Fox und die Inszenierung von Tom Vaughan spulen auf routinierte Weise das „Was sich liebt, das neckt sich“-Schema ab, ohne ihm viel Originalität abzuringen. Das ist Nonstop Nonsens pur, der teilweise ganz gut funktioniert, weil Cameron Diaz seit 'Verrückt nach Mary' endlich mal wieder hemmungslos albern sein darf, der insgesamt aber einen sehr durchschnittlichen Eindruck hinterlässt, weil viele Gags nicht so recht zünden wollen und so Manches viel zu bemüht wirkt. Frank Brenner

USA 2008 (What Happens in Vegas) Regie: Tom Vaughan. Buch: Dana Fox. Mit: Cameron Diaz, Ashton Kutcher, Rob Corddry, Lake Bell, Treat Williams, Dennis Farina, Jason Sudeikis, Dennis Miller, Queen Latifah. Fox. 95 Min. Ab 8. Mai 2008 im Kino.

 

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