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Der lange Weg ans Licht


In Zeiten starken Geburtenrückgangs insbesondere in Ostdeutschland tobt ein Kampf um den rar gewordenen Nachwuchs: hochmodernes Krankenhaus versus lässiges, von Hebammen geleitetes Geburtshaus.

Und dazwischen: die 54jährige Edeltraut Hertel aus dem ostdeutschen Meerane, die erst mit 37 Jahren Hebamme wurde, um noch zu DDR-Zeiten den großen Sprung nach Afrika machen zu können.

Mit den Cinemascope-Bildern des 'Blechtrommel'-Kameramanns Ingo Luther und beschwingter Musik erzählt der Dokumentarfilm diese drei Parallelgeschichten, wobei Edeltraut Hertel die eindeutige Hauptperson bleibt, deren Lebens- und Tansania-Geschichte Regisseur Douglas Wolfsperger spannend erzählt. Dem Film gelingt es aber auch, das Wunder der Geburt in Bildern begreiflich, und so Edeltraut Hertels Fazit nach 20 Berufsjahren nachvollziehbar zu machen: „Eine Geburt ist schon etwas Irres“. José García

D 2006. Regie und Buch: Douglas Wolfsperger. Mit: Edeltraut Hertel. Farbfilm. 100 min. Ab 28. Februar 2008 im Kino.

 

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