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Kein Bund für’s Leben


Mit Kein Bund für’s Leben kommt die erste deutsche Komödie ins Kino, die sich mit dem Thema Bundeswehr beschäftigt, genauer gesagt mit den Erlebnissen eines verhinderten Wehrdienstverweigerers (schlapp: Franz Dinda) in der Grundausbildung.

Zuerst einmal das Positive: Völlig unerwartet fällt Granz Henman diesmal nicht in den sexistischen Zoten-Humor seiner Knallharten Jungs zurück. Nur ganz selten greift er unter die Gürtellinie, dafür aber umso mehr in den Kalauer-Fundus deutscher Militär- und Lümmel-Komödien der 50er und 60er Jahre.

Von hintergründigem oder gar bösem Humor, geschweige denn von Ironie oder Satire wie sie die großen Militär-Komödien der Filmgeschichte von Charlie Chaplin bis M.A.S.H. auszeichnet, ist Henmans filmischer Offenbarungseid allerdings weit entfernt. RRH

D 2007. Regie und Buch: Granz Henman. Mit: Franz Dinda, Florian Lukas, Oona-Devi Liebich, Axel Stein, Jan Henrik Stahlberg, Ronald Nitschke. Constantin. 90 Min. Ab 30. August 2007 im Kino.

 

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