
Brumm, brumm… Okay, man könnte hier schon ablästern, über all das, was an diesem Film dämlich, unfreiwillig komisch, schludrig (oh, diese verdammten Anschlussfehler!) oder schlicht unglaubhaft ist.
Aber, lassen wir die Kirche im Dorf: Ghost Rider macht schon Spaß. Die haarsträubende Geschichte vom berühmten Motorrad-Stuntman Johnny, der aus (Vater-) Liebe einen Pakt mit dem Teufel eingeht, um fortan als feuriger Dämon über nächtliche Highways zu brettern, hat schon einen gewissen Reiz.
Und sei es den des Trash. Auch dass Mephistopheles mit Mr. Peter „Burn to be Wild“ Fonda höchst selbst besetzt wurde, spricht für ein gewisses, sympathisches Quantum an Selbstironie seitens der Macher.
Mit Nicolas Cage als Johnny geht allerdings auch wieder viel Kredit verloren. Andererseits: Warum nicht mal einen depressiven Dackel als Rocker verkleiden? SG
USA 2006. Regie und Buch: Mark Steven Johnson. Mit: Nicolas Cage, Wes Bentley, Laurence Breuls, Sam Elliott, Peter Fonda, Matt Long, Eva Mendes. Sony. ca. 100 Min. Ab 22. Februar 2007 im Kino.
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