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The Eye


Asian-Grusel-Adaption die Nächste: Jetzt verfilmt Hollywood die Hongkong-Horrormär 'The Eye' von 2002 neu. Die Pang Brothers, die 2007 mit dem eher mäßigen 'The Messengers' den Sprung nach Amerika gewagt haben, waren für das durchaus überzeugende und vor allem akustisch effektvolle Original verantwortlich.

Die Franzosen David Moreau und Xavier Palud haben sich nun dem unheimlichen Vorbild angenommen, Bikini-Blondchen Jessica Alba verkörpert darin ungewohnt brünett die Heldin: Als blinde Violinistin Sydney Wells lässt Alba eine Hornhauttransplantation über sich ergehen, die sie, zunächst schemenhaft, wieder sehen lässt. Doch Sydney sieht die Welt schon bald im doppelten Sinne mit anderen Augen, als sich zu den unscharfen Bildern geisterhafte Wesen gesellen, die Menschen in ihrem Umfeld in den Tod begleiten. Sydney begibt sich verzweifelt auf die Suche nach der Hornhaut-Spenderin, von der sie sich Antworten verspricht. Die Geister bleiben dabei unangenehme Begleiter.

Jessica Alba macht ihre Sache gut, die Regisseure liefern einen Film ab, der angesichts der wachsenden Schar solcher Adaptionen mit den üblichen Effektelementen inzwischen nur noch Standard ist. Für sich genommen vermag das Werk aber durchaus zu gruseln. Dafür steht nicht zuletzt (wieder) die passable Story Pate. Hartmut Ernst

USA 2008. Regie: David Moreau, Xavier Palud. Buch: Sebastian Gutierrez. Mit: Jessica Alba, Alessandro Nivola, Parker Posey, Rade Serbedzija, Fernanda Romero, Rachel Ticotin, Obba Babatundé. Falcom. 98 Min. Ab 29. Mai 2008 im Kino.

 

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