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Die Drachenjäger

In ihrem ersten Kinoabenteuer müssen es die „Drachenjäger“ aus der gleichnamigen Kinderserie mit einem gefährlichen Weltenfresser aufnehmen. Sie bekommen Unterstützung in Gestalt eines kleinen Mädchens.


In einem Land, das aus lauter kleinen Inseln, die in der Luft schweben, besteht, kündigt sich das Ende der Welt an. Laut einer Prophezeiung wird demnächst wieder der Weltenfresser, ein grausliger Drache, Angst und Schrecken verbreiten und lediglich das pure Nichts hinterlassen. Lord Arnold ist deswegen auf der Suche nach einem furchtlosen Ritter, der dem Ungetüm den Garaus machen soll.

Der Hüne Lian-Chu und sein listiger kleiner Geselle Gwizdo bräuchten indes mal einen lukrativen Job, der ihnen das nötige Geld einbringt, um mit einer kleinen Farm sesshaft zu werden. Sie gehen auf Lord Arnolds großzügiges Angebot ein, sehen sich aber bald tatsächlich gezwungen, auch ihren Teil des Handels zu erfüllen, als die schwatzhafte kleine Nichte des Lords, Zoe, wie eine Klette am Rockzipfel des Drachenjägerteams haften bleibt und dem Drachentöten aus allernächster Nähe beiwohnen möchte.

Dass sich auch europäische Digitalabenteuer technisch nicht hinter den US-Majors zu verstecken brauchen, haben nicht zuletzt schon die deutschen Produktionen 'Zurück nach Gaya' oder Bullys jüngster Streich 'Lissi und der wilde Kaiser' bewiesen. Mit 'Die Drachenjäger' ist nun eine europäische Gemeinschaftsproduktion entstanden, die eine recht simple, aber überaus fantasievolle Adventure-Geschichte in fantastischem Look erzählt.

Die Hintergründe sind filigran ausgearbeitet und mit liebenswerten Details angereichert, die auch die kindlichen Gemüter Erwachsener in Begeisterung versetzen können. Die Story selbst ist äußerst straff inszeniert und wird problemlos von den witzigen Hauptfiguren getragen – insbesondere das kecke Haustier Hector, eine Art Kreuzung aus Hund und Drache, wird die Herzen der Zuschauer im Sturm erobern. Für kleinere Kinder ist der Animationsfilm zwar an einigen Stellen deutlich zu gruselig und düster, die etwas älteren hingegen dürften vom Ideenreichtum und dem aktionsreichen Tempo sehr angetan sein. Thomas Steffens

F/D/LUX 2007 (Chasseurs de dragons) Regie: Guillaume Ivernel, Arthur Qwak. Buch: Frédéric Engel-Lenoir, Arthur Qwak. Sprecher: Tobias Meister, Sven Plate, Farina Flebbe, Klaus Sonnenschein, Mario von Jascheroff, Tilo Schmitz. Universum. 84 Min. Ab 24. April 2008 im Kino.

 

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