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Coco - Der neugierige Affe


Ganze Generationen von Kindern sind weltweit mit den Abenteuern des frechen und niedlichen kleinen Affen groß geworden.

Die Bilderbücher von Margret und H.A. Rey entstanden bereits in den 40er Jahren, zählen aber nach wie vor zu den Klassikern ihres Genres. Als sich nun Matthew O’Callaghan im Auftrag von Erfolgsproduzent Ron Howard (Cinderella Man) an eine Verfilmung der kindgerechten Streiche Cocos machte, hat er den Affen und seine Umgebung einer visuellen Frischzellenkur unterzogen.

Sollte es tatsächlich Zuschauer geben, die die Vorlage nicht kennen, sei ihnen geraten, sich auch den Abspann noch anzuschauen, um einen direkten Vergleich zwischen dem Bilderbuch-Coco und seinem animierten Abbild zu bekommen.

Ted ist mit Leib und Seele Museumsführer. Als seiner geliebten Arbeitsstätte aufgrund von Geldmangel die Schließung droht, schlägt er eine Expedition nach Afrika vor, um dort ein sagenumwobenes neues Ausstellungsstück aufzustöbern, das künftig wieder die Massen anlocken soll. Stattdessen bringt Ted von seinem Trip den abenteuerlustigen und verspielten Affen Coco mit, der für reichlich Wirbel sorgt. Durch seine atemlose Rasanz und seine zahlreichen gelungenen optischen Einfälle wird das niedliche Äffchen auch in dieser schon fast plastisch wirkenden 2D-Animation die kleinen Kinder begeistern können.

Entgegen des häufig arg überzuckerten Soundtracks bei anderen Zeichentrickfilmen hat man sich hier für die harmonischen und wenig aufdringlichen Songs des Hawaianers Jack Johnson entschieden, die den Rhythmus des Films nachhaltig mitbestimmen. So gelingt es den Filmemachern dank ansprechender visueller und akustischer Ansätze, die doch schon ein wenig angestaubte Geschichte zu modernisieren. FB

USA/D 2006 (Curious George) Regie: Matthew O’Callaghan. Buch: Ken Kaufman. Sprecher: Stefan Staudinger, Nana Spier, Stefan Krause, Roland Hemmo, Denise Gorzelanny, Hans Teuscher, Tilo Schmitz, Tobias Kluckert. UIP. 88 Min. Ab 25. Mai 2006 im Kino.