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Antarctica – Gefangen im Eis


Mehr als zehn Jahre ist es her, dass der Erfolgsproduzent und ehemalige Steven-Spielberg-Kompagnon Frank Marshall einen Kinofilm inszeniert hat. Congo war eine Michael-Crichton-Verfilmung, die nach dem Sensationserfolg von Jurassic Park etwas zu schnell nach ähnlichem Muster aus dem Boden gestampft wurde.

Dass Marshall viel besser mit echten Tieren als mit animatronischen Affen arbeiten kann, hat er bereits in Arachnophobia eindrucksvoll bewiesen. Antarctica – Gefangen im Eis ist ein fesselnder Hundeabenteuerfilm, dessen Story und Setting zudem an Marshalls anderen großen Blockbuster, Überleben! aus dem Jahr 1993, erinnern.

Eine Forschungsstation am Südpol muss nach einem schweren Unfall eines Teammitglieds und aufgrund eines aufziehenden Sturmes evakuiert werden. Die acht treuen Schlittenhunde des Teams können nicht gleichzeitig ausgeflogen werden und bleiben angekettet zurück. Der überstürzt hereingebrochene Winter verhindert schließlich, dass nochmals ein Flugzeug zur Station aufbrechen kann, um die Tiere vor dem Verhungern zu bewahren.

Der Film erzählt die dramatischen Erlebnisse der auf sich allein gestellten Huskies nach und schildert auch die Bemühungen ihres Herrchens, seine Gefährten nach einem halben Jahr doch noch zu retten.

Basierend auf tatsächlichen Ereignissen des Jahres 1957, die 1983 bereits in einem japanischen Kassenschlager gleichen Titels verarbeitet wurden, hat Frank Marshall hier weitgehend zu seiner einstigen Stärke zurückgefunden: Antarctica hat neben seiner beeindruckenden Naturkulisse und hervorragend trainierten Hunden auch einige ausgesprochen spannend inszenierte Szenen zu bieten, wie z.B. die Rettungsaktion des verunglückten Forschers und der Kampf der Hunde mit einem Seeleoparden. FB

USA/D 2005 (Eight Below) Regie: Frank Marshall. Buch: David DiGilio. Mit: Paul Walker, Bruce Greenwood, Moon Bloodgood, Jason Biggs, Wendy Crewson. 120 Min. Ab 23. März 2006 im Kino.