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Aliens vs. Predator 2


Aliens vs. Pretador 2 ist das Regiedebüt der Brüder Colin und Greg Strause, die bisher als Visual-Effects-Spezialisten dutzende Blockbuster (u.a. Titanic, 300) mitgestaltet haben.

Nun lassen sie zwei Ikonen des phantastischen Films und deren Nachwuchs nach dem Absturz ihres Raumschiffes aufeinander los. Dass sie dabei auch noch ein Gemetzel unter den Einwohnern des nahe gelegenen US-Städtchens anrichten, dient einzig der Streckung auf Spielfilmlänge dieses uninspiriert inszenierten, äußerst blutrünstigen Spektakels.

Denn eine plausible Geschichte erzählt uns Drehbuchautor Shane Salerno nicht. Und die Regie gibt der dritten Hollywood-Schauspieler-Garde auch nicht wirklich Gelegenheit zum Spiel. Genauso wie die Kamera ständig im dunkel-verregneten Set herumstochert, stolpern die Protagonisten von einer dramaturgischen Lücke zur nächsten.

Ihre filmische „Lebensberechtigung“ besteht einzig und allein darin, möglichst effektvoll hingemetzelt zu werden. Warum man ihnen überhaupt Dialoge in den Mund gelegt hat, bleibt dabei genauso rätselhaft wie die Entscheidung der Produzenten, gleich zwei Untalentierte auf den Regiestuhl gesetzt zu haben. Man kann nur hoffen, dass sie genauso wie die „Aliens“ nicht mehr ins Kino zurückkehren. RRH

USA 2007 (AVPR: Aliens vs Predator – Requiem) Regie: Colin Strause, Greg Strause. Buch: Shane Salerno. Mit: Steven Pasquale, Reiko Aylesworth, John Ortiz, Johnny Lewis. Fox. 94 Min. Ab 26. Dezember 2007 im Kino.

 

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