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Wassup Rockers


Larry Clark wagt mit seinem jüngsten Film, der hierzulande nicht in die Kinos kam, einen interessanten Spagat zwischen seinem typischen, (pseudo-) dokumentarischen Realismus und artifiziellen Überzeichnungen, die sogar in alberne und amüsante Groteske ausarten.

Eine Gruppe hispanischer Skater-Kids aus South Central mit Vorliebe für Rockmusik und enge Klamotten flieht vor der schwarzen Hip Hop-„Übermacht“ nach Beverly Hills und macht dort abstruse Erfahrungen zwischen Gewalt und Dekadenz. Am Ende sind sie froh, wieder nach Hause gefunden zu haben.

Ein betont uneinheitlicher Film, der dichte Dramaturgie neben langsame Echtzeit-Beobachtung stellt. Eine Mischung aus Kids und Bully, aber fast ohne Gewalt und Sex, die man sich besser nicht in der Synchronfassung ansehen sollte. CM

USA 2005. Regie: Larry Clark. Mit: Jonathan Velasquez, Francisco Pedrasa, Milton Velasquez. e-m-s. 107 Min. (Spr: D/GB [DD 5.1], Widescreen [1,78:1 – anamorph], Bonus: Trailer)