Viel zu verlieren im Westjordanland haben Saïd und Khaled nicht, die sich von Radikalen haben anwerben lassen, in Tel Aviv am Körper mitgeführten Sprengstoff detonieren zu lassen.
Die auf der Berlinale 2005 ausgezeichnete, für den Oscar nominierte europäische Produktion schockiert mit ihren einfachen Mitteln und ihrer schnörkellosen Filmsprache.
Obwohl der Film nur die Sicht der Palästinenser zeigt, beginnt der Zuschauer zu verstehen, warum eine solche Entscheidung getroffen wird, ohne dass er dieselbe Sichtweise einnehmen muss. Trotz des Themas besitzt der Film auch hintergründigen Humor.
Zum Bonusmaterial gehören kurze Interviews, ein „Making Of“ als reine Dokumentation sowie geschnittene Szenen, am interessantesten davon der alternative Filmanfang. JG
NL/F/D 2005. Regie: Hany Abu-Assad. Mit: Kais Nashef, Ali Suliman, Hiam Abbass. 90 Min. (Spr: D/Arabisch, Bonus: Making Of, Interviews, Deleted Scenes)
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