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Die Ewigkeit und ein Tag – Arthaus Premium


In sorgsam komponierten Bildern und langen Plansequenzen voller Poesie liefert Angelopoulos eine filmische Meditation über das Abschiednehmen.

Theo Angelopoulos gewann 1999 die „Goldene Palme“ in Cannes mit einem Spielfilm, der in bewusst langsamem Erzählrhythmus mehrere Zeitebenen verknüpft. 'Die Ewigkeit und ein Tag' schneidet die reale Reise des griechischen Dichters Alexandre (Bruno Ganz) an seinem letzten Tag, ehe er sich in ein Krankenhaus begibt, parallel zu einer imaginären Reise in die Vergangenheit, an einen sonnendurchfluteten Sommertag dreißig Jahre zuvor.

Die fast zwei Stunden lange Bonus-DVD wartet mit umfangreichem Material auf: Unter dem Titel Begegnung mit Theo Angelopoulos gibt sie ein ausführliches Interview mit dem Regisseur vom Juni 2007 wieder. Darin spricht Angelopoulos nicht nur über den Ursprung seines Filmes, sondern insbesondere auch über die Zusammenarbeit mit dem italienischen Drehbuchautor Tonino Guerra, der auch für Fellini und Tarkowskij arbeitete. José García

D/F/GR/I 1998 (Mia aioniotita kai mia mera) Regie: Theo Angelopoulos. Mit: Bruno Ganz, Isabelle Renauld, Fabrizio Bentivoglio, Achileas Skevis. Arthaus. 127 Min. (Spr.: D/GR [DD 2.0], Widescreen [1,66:1 – anamoprh], Bonus: „Begegnung mit Theo Angelopoulos“, Dokumentation über die Dreharbeiten, Fotogalerie, Booklet) Ab 4. April 2008 im Handel.

 

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