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Branded to Kill


Seijun Suzuki hatte es schon mit Tokyo Drifter, einem inhaltlich düsteren, wenn auch visuell bunten Popart-Musical-Yakuza-Film weit getrieben, als der Nachfolger Branded to Kill zu seiner fristlosen Kündigung beim Studio Nikkatsu führte.

Eine obercoole, existenzialistische Gangsterballade, die mit grandiosen Bildeinfällen und verwirrenden Handlungssprüngen die volle Konzentration des Zuschauers fordert, aber/und eine Unmenge Spaß bereitet. Hier passend beworben mit dem Slogan: „Stylischer als James Bond und gewagter als die Nouvelle Vague“.

Suzuki erinnert sich äußerst sympathisch-schrullig in einem aktuellen Interview an seine Karriere, sein Hauptdarsteller und der Set-Designer kommen ebenso zu Wort. CM

J 1967 (Koroshi no rakuin) Regie: Seijun Suzuki. Mit: Joe Shishido, Mariko Ogawa, Annu Mari. Rapid Eye Movies. 90 Min. (Spr: J [DD 2.0] mit deutschen UT, Widescreen [2,35:1 – anamorph]), Bonus: Interviews, Fotogalerie, Trailer, Poster, Postkarten) Seit 30. März 2007 im Handel.