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Bee Movie – Das Honigkomplott


Mit Jerry Seinfelds Humor hat abermals feiner jüdischer Witz Einzug in einen DreamWorks-Animationsfilm gehalten.

Wie schon mit Woody Allen und 'Antz' ist es auch hier wieder das malochende Einerlei einer Insektenkolonie, das die Blaupause für die teilweise recht frechen Anspielungen und Parallelen zur Menschenwelt liefert.

Tricktechnisch okay, liegen die Schwachstellen zum einen in einer großen Geschwätzigkeit, zum anderen in einer stilistischen Unausgegorenheit. Vor allen Dingen dem jüngeren Kinopublikum wird aber der turbulente Spaß Freude bereiten.

Die Extras der DVD fallen ähnlich durchwachsen aus. Sowohl die Bonusmaterialien für Erwachsene als auch die für Kinder sind kurz und leicht zu konsumieren. So erfahren wir ein bisschen was über die technische Gestaltung der CGI-Welten und wie schwierig vor allem die realistische Animation von Honig war, oder über die amerikanischen Synchronsprecher des Films. Die „Aua“-Skala bringt vor allem den jüngeren Zuschauern die verschiedenen stechenden Insektenarten näher und in kleinen, unaufwändig produzierten Bonusfeatures lernen die Jüngsten, dass das Bienenlebenretten eine Tugend ist. Leider sind alle Extras nur untertitelt abrufbar, was das Interesse der Kinder zusätzlich einschränken dürfte. Frank Brenner

USA 2007 (Bee Movie) Regie: Simon J. Smith, Steve Hickner. Sprecher: Bastian Pastewka, Mirjam Weichselbraun, Gerrit Schmidt-Foß, Tilo Schmitz, Klaus Sonnenschein, Hans Teuscher. DreamWorks. 92 Min. (Spr.: D/GB/TRK [DD 5.1], Widescreen [1,78:1 – anamorph], Bonus: Audiokommentar, Featurettes, Musikvideo, Spiele) Ab 17. April 2008 im Handel.

 

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