Nach Das süße Leben war der Erwartungsdruck auf Fellini enorm groß und führte bei ihm zu Selbstzweifeln und einer Schaffenskrise, die er kurzerhand in seinem nächsten langen Film thematisierte:
In 8½ ist Marcello Mastroianni als Alter Ego Fellinis ein Regisseur, der während des Drehs seines neuen Films in eine schwere Krise stürzt.
Fellini hat diese sehr persönliche Geschichte mit surrealen Traumszenen angefüllt, die zum Besten gehören, was er gemacht hat. Die Special Edition in einer sehr schönen, in Buchform gehaltenen Verpackung mit einem informativen Booklet, enthält neben dem 132minütigen Hauptfilm im Original, synchronisiert und mit deutschen Untertiteln die mit zahlreichen Interviews angereicherte 50minütige Doku Die letzte Sequenz, die erklärt, warum Fellini den Schluss des Films änderte. CM
F/I 1963. Regie: Federico Fellini. Mit: Marcello Matroianni, Anouk Aimée, Claudia Cardinale. Arthaus. 132 Min. (Spr: D/I [DD 2.0], Widescreen [1,85:1 – anamorph], Bonus: Dokumentation, Fellini-Biografie)
|
|