Das Kinomagazin „Revolver“ entstand 1998 im biederen Umfeld der Hochschule für Fernsehen und Film München.
Es wurde von den damals noch unbekannten Regisseuren Christoph Hochhäusler (Falscher Bekenner), Benjamin Heisenberg (Schläfer) und Sebastian Kutzli (Kalte Haut) gegründet, später kamen Nicolas Wackerbarth und Jens Börner hinzu.
Nach fast zehn Jahren und 15 Heften zieht man Bilanz mit dem Ziegelstein dicken Band „Kino muss gefährlich sein“, der einige der programmatischen, provozierenden Vorworte und Essays, die eine ästhetische und gesellschaftspolitische Position im Kino einfordern, als auch zahlreiche Interviews mit Filmemachern versammelt und auch einige unveröffentlichte Texte enthält.
So gibt es hier neben den Artikeln der Herausgeber auch Lesenswertes von Dominik Graf, Jacques Rivette, Bruno Dumont oder Jacques Doillon und kluge wie unterhaltsame Interviews mit Lars von Trier, Werner Herzog, Harmony Korine, Peter Kubelka, Wong Kar Wai, Michael Haneke, Harun Faroki, Alexander Kluge, Christian Petzold, Abbas Kiarostami, Patrice Chéreau, Eric Rohmer, Ulrich Seidl u.a. CM
(Marcus Sebert (Hg.): „Revolver – Kino muss gefährlich sein“, 468 Seiten, Verlag der Autoren, EUR 22)
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