Cate Blanchett ist, neben Nicole Kidman und Hugh Jackman, der wohl derzeit bekannteste australische Exportartikel im internationalen Filmgeschäft.
Ihren Durchbruch erspielte sie sich 1998 mit der Hauptrolle in Shekhar Kapurs Elizabeth. Es folgten die unterschiedlichsten Charaktere in Filmen wie Der talentierte Mr. Ripley, Banditen!, die Herr der Ringe-Trilogie, Tom Tykwers Heaven, Die Journalistin, Tagebuch eines Skandals und Alejandro González Iñárritus Babel. Das sind viele gute Gründe, der vielseitigen Schauspielerin ein eigenes Buch zu widmen.
Für Fans dürften vor allem die rund 25 biografischen Seiten interessant sein – auch wenn diese, wie der Rest der Ausgabe, mit jeder Menge Zitaten gespickt sind, die sich nicht immer so ganz geschmeidig in den Lesefluss einfügen.
Im hinteren Teil wird auf je 2 bis 7 Seiten die Filmografie unter die Lupe genommen: Mit Inhaltsangaben, Infos zur Produktion und Filmrezeption, mal mit wissenschaftlicher Sachlichkeit behandelt, mal eher boulevardesk geschrieben. AW
(Sandra Blaß/Reinhard Weber: „Cate Blanchett“, 154 Seiten, Reinhard Weber Fachverlag für Filmliteratur 2006, EUR 19,-)
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