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Al Pacino


Er ist nicht nur einer der ganz großen Mimen unserer Zeit, sondern auch ein äußerst zurückgezogener Star, der nur selten Interviews gibt.

Lawrence Grobel konnte den scheuen Schauspieler (Der Pate I-III) 1979 schließlich zum Zwiegespräch bitten und hat in den darauf folgenden 25 Jahren auch privat eine Freundschaft mit Al Pacino aufgebaut. Immer wieder trafen sich die beiden zu Gesprächen, die in diesem Buch erstmals gebündelt abgedruckt sind.

Nach einer leider etwas holprig und unflexibel übersetzten Einleitung kann man auf den restlichen 250 Seiten dem Phänomen einer Annäherung beiwohnen, bei der der Journalist Grobel Pacinos Leidenschaften an den Tag bringt. Auch hinsichtlich persönlicher Fragen öffnet sich Pacino dabei mehr und mehr.

Natürlich kommt es im Laufe der Jahre zu einigen Dopplungen bei den Fragen, aber wenn man in Betracht zieht, wie wenig persönliche Statements es von einem der bedeutendsten zeitgenössischen Darsteller gibt, kann man darüber getrost hinwegsehen. Wirklich interessante Innenansichten für Fans. FB

(Al Pacino: „…im Gespräch mit Lawrence Grobel“, 300 Seiten, Schwarzkopf & Schwarzkopf 2006, EUR 19,90)

 

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